Spielen in und um Werne

London, Arnak, Tokio – März 2024

Die meistgespielten Spiele im März stehen natürlich noch ein wenig im Zeichen der Vorrunde zur Deutschen Mannschaftsmeisterschaft im Brettspiel (siehe diesen Bericht).

Von Next Station: London und Die verlorenen Ruinen von Arnak mussten noch einige Trainingspartien im Internet beendet werden, wobei ich zugeben muss, zumindest das Flip-and-write Next Station London auch so ein paar Mal aus reiner Lust gespielt zu haben. Es ist halt wirklich ein hübsches Spiel.

Gemeinsam mit den Mannschaftskollegen Mathias und Thomas haben wir uns intensiv den Nachfolger Next Station: Tokyo angesehen. Ich muss sagen: es ist auch ein schönes Spiel, allerdings merkt man schon, dass hier ein wenig der Druck im System war, dem Überraschungshit einen Erben zu präsentieren. Die Zugänglichkeit ist nicht mehr ganz so gut, die Komplexität ist gestiegen. Bei gleichem Grundprinzip ist Tokyo eher für diejenigen, die es schwerer und komplexer mögen. Wer mehr vom Gleichen möchte, sollte mal ein Probepartie wagen.

Ebenfalls mit Mathias und Thomas haben wir uns mal wieder Arche Nova vorgenommen. Lustigerweise hatte ich das sowieso vorher ein paar Mal gespielt, da ich die neueste Version der Solovariante ARNO testen wollte. Das Kennerspiel um Zoos ist auf jeden Fall eine Empfehlung wert.

Can´t stop und Kniffel sind alte Klassiker, die ich immer wieder gern zum Zeitvertrieb spiele – schnell aufgebaut, schnell erklärt und ebenso schnell gespielt. Dasselbe gilt für das flotte Kartenspiel LAMA, das meine Kinder sehr gerne spielen.

Roam hat es durch seine schöne Umsetzung bei Yucata auf die Liste geschafft. Zwar wird dort „nur“ die englische Version angeboten, da der Schwerkraft-Verlag wohl die deutsche Übersetzung nicht freigegeben hat, aber das tut dem Spielspaß keinen Abbruch. Dieses einfache Mehrheitenspiel ist wirklich sehr gut.

Und wenn ich mal allein im Keller sitze und den Tag ausklingen lasse, strapaziere ich mein armes Gehirn gern mit Orchard. Dieses sehr pfiffige Knobelspiel mit nur neun Karten und ein paar Würfeln als Marker ist auf Deutsch als Obsthain erschienen und für interessierte Solospieler eine dicke Empfehlung.

Das Titelbild dieses Beitrags entstammt übrigens einer Partie von „Die Tiere vom Ahorntal“, über das ich bei dessen Erscheinen schon mal geschrieben habe. Was soll ich sagen? Unsere Partie zu fünft dauerte fast viereinhalb Stunden.

Wenn ihr auch mal wieder spielen wollt, egal, ob viereinhalb Stunden oder eine flotte Partie Kniffel oder irgendwas dazwischen – am 12. April findet um 19 Uhr in der Familienbildungsstätte Werne das nächste Spielcafé statt.

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