Spielen in und um Werne

Gärten ums Schloss ohne Unterlass – November 2025

Im November wurde wieder so manches schöne Spiel gespielt. Dabei wurde natürlich ein wenig für die Marler Brettspielmeisterschaft geübt, aber unter den meistgespielten Spielen im November finden sich auch viele andere tolle Spiele.

Castle Combo und Botanicus wurden beide für die Marler Brettspielmeisterschaft geübt, wobei beide Spiele auch wirklich gut sind und Spaß machen. Can´t stop ist ein alter Klassiker, den ich gerne on- und offline spiele – man versucht sein Glück, taktiert in einem Wettrennen ein wenig und schätzt seine Chancen beim Würfeln ein. Duell um Cardia habe ich in den letzten Monaten lieb gewonnen, diese Zwei-Presonen-Kartenspiel ist enorm taktisch, bietet eine gute Spieltiefe, ohne allzu kompliziert zu sein. Über 6 nimmt! habe ich schon häufiger geschrieben, es ist ein schönes Nebenher-Spiel, das man sehr gut online spielen kann.

Ebenfalls abends schön zu spielen ist Orchard (deutsch: Obsthain), ein taktisches Kartenlegespiel, bei dem wir versuchen, möglichst viele gleichfarbige Obstbäume zu überdecken, um Punkte zu sammeln. Ebenfalls ein Legespiel mit hohem Kurzweilfaktor ist Captain Flip, bei dem wir verschiedene Piratenfiguren auf unserem Schiff platzieren, um möglichst viel Gold zu sammeln – sehr witzig gemacht mit hohem Glücksfaktor.

Um Faraway bin ich schon länger rumgeschlichen, habe es aber dann freundlicherweise zum Geburtstag bekommen, kam aber erst im November dazu, es zu spielen. Die Spielidee ist wirklich sehr originell: wir spielen rundenweise von links nach rechts Karten vor uns aus, auf denen Symbole und Bedingungen stehen, die am Ende von rechts nach links gewertet werden. Beim ersten Spiel ist der Knoten im Gehirn vorprogrammiert, aber das ganze ist mit einfachen Regeln sehr unterhaltsam.

Schotten Totten habe ich bei einem Online-Turnier mitgemacht. Es ist eines dieser typischen Zwei-Spieler-Spiele, bei denen wir durch Anlegen an eine mittlere Karten versuchen, diese zu gewinnen, indem wir höhere/bessere Karten als der Gegner anlegen. Hat mich nicht vom Hocker gehauen, ist aber ok.

Damit habe ich schon zwei der „nur“ drei neu kennengelernten Spiele im Monat beschrieben.

Grand Hotel Austria lag leider etwas länger auf meinem „Pile of Opportunity“. Ich hatte es letztes Jahr bei der Secret-Santa-Aktion von Board Game Geek erhalten, aber irgendwie ist es nie auf den Tisch gekommen. Diese unschickliche Situation habe ich nun aufgelöst. Das Spiel selbst sieht harmlos aus, ist aber ein knallhartes Expertenspiel, bei dem Timing und Planung enorm wichtig sind. Wenn man das einmal durchschaut hat, ist Grand Hotel Austria wirklich eine kleine Perle.

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